13. August 2020

Einbruchschutz: Wie kann ich meine Wohnung vor Einbrechern schützen?

Die eigenen vier Wände sind ein Ort des Rückzugs und dienen als Wohlfühloase. Leider wird dieser intime Ort häufig unbefugt betreten und Ihre Sicherheit gefährdet. 2019 gab es rund 97.504 Fälle an Wohnungseinbruchdiebstählen. Eine enorm hohe Zahl. Sie sehen: Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um die eigenen vier Wände geht und sollte niemals vernachlässigt werden. Der Einbruchschutz sollte frühzeitig angegangen werden und schnellstmöglich nach Einzug in die neue Wohnung erfolgen. Aber auch nachträglich lassen sich die eigenen vier Wände schützen und aufrüsten, sodass Sie sich um Ihre Sicherheit keine Gedanken machen müssen. Hano Sicherheitstechnik unterstützt Sie im Thema Einbruchschutz und Sicherheitstechnik und klärt Sie darüber auf, wie Sie Ihre Wohnung vor Einbrechern schützen können und sicherer machen.

Risikoanalyse – Wohnungseinbruch

In Mehrfamilienhäuser wird meist über die Eingangstür eingebrochen, beliebt sind jedoch auch Fenster oder Balkone, welche leicht zu erreichen sind und dem Einbrecher so eine leichte Einstiegsgelegenheit bieten. Besonders Erdgeschosswohnungen mit Garten sind ein sehr beliebtes Ziel für Einbrecher. Fenster, Terrassen- oder Balkontüren sind häufig nur unzureichend gesichert und lassen sich schon mit einem Schraubendreher oder auch einem Kuhfuß kinderleicht aufhebeln. Einbrecher nutzen herumstehende Mülltonnen oder Gartenlauben, um höher gelegene Fenster oder Balkone zu erreichen: Daher sollten Sie immer darauf achten und prüfen, wie einfach Einstiegsmöglichkeiten wie Fenster oder Balkon zu erreichen sind. Dabei sollte auch besonders auf Hilfsgegenstände wie eben Mülltonnen oder auch Bänke und Fahrradständer geachtet werden.

Einbruchschutz: So sichern Sie Ihre Wohnung!

Um Ihre Wohnung vor Einbrüchen zu sichern gibt es verschiedene Lösungsansätze. Zum einen die mechanische Sicherung und zum anderen die elektronische Sicherung. Die mechanische Sicherung ist meist etwas teuer und mit höherem Aufwand bezüglich der Installation verbunden. Die elektronische Sicherung ist kostengünstiger und hat besondere Vorteile gegenüber der mechanischen Variante.

Der mechanische Einbruchschutz

Der mechanische Einbruchschutz hat das Ziel, es dem Einbrecher besonders schwer zu machen und Zeit zu gewinnen. In der Regel nehmen sich Einbrecher 1 bis maximal 5 Minuten Zeit für einen Einbruchsversuch. Diese Zeit gilt es auszureizen. Das erste Ziel des Einbrechers wird in der Regel die Wohnungstür sein. Ein einbruchhemmendes Türschloss kann an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Solch ein Türschloss der Klasse 4 oder höher bietet einen guten ersten Schutz. Sehr leicht ist es für Einbrecher, wenn ein einfacher Schließzylinder vorhanden ist. Innerhalb weniger sekunden, kann ein solches Schloss mittels Lockpicking oder mit einem Schlagschlüssel manipuliert werden. Ist ein einfacher Schließzylinder verbaut, sollte dieser also unbedingt getauscht werden. Ein Querriegel ist auch eine Überlegung wert. Die Tür wird von einem Querriegel über die gesamte Breite stabilisiert und hilft damit effektiv gegen gewaltsames Einbrechen. Neben der Wohnungstür bieten Fenster und Balkon- bzw. Terrassentür ein erhöhtes Risiko für einen Einbruch. Hier bieten Scharnierseitensicherungen einen guten nachrüstbaren Schutz. Der mechanische Einbruchschutz ist häufig sehr teuer und die Nachrüstung kann mit einem sehr hohen Aufwand verbunden sein. Wenn Sie sich dies ersparen wollen, bietet der elektronische Einbruchschutz eine gute Alternative.

Der elektronische Einbruchschutz

Digitaler Schließzylinder

Wenn wir nun wieder bei der Wohnungstür anfangen, dann bieten hier elektronische Schließzylinder eine Alternative zur mechanischen Variante. Elektronische Schließzylinder lassen sich mittels Karten/Transpondern, Codeeingabe, Fingerabdruck oder auch mit Ihrem Handy öffnen. Solche Schließzylinder lassen dem Einbrecher kaum eine Wahl, das mechanische Schloss zu umgehen. Zudem ist es empfehlenswert ein Magnetkontakt an der Wohnungstür anzubringen. Dieser sollte nach Möglichkeit mittig an der oberen Türkante platziert werden. Der Magnetkontakt ist dazu da, ein Signal an die Alarmanlage zu geben, sobald das Öffnen der Tür registriert wird. Ein zusätzlicher Bewegungsmelder im Eingangsbereich ist zudem auch sehr zu empfehlen. Die Kombination dieser beiden elektronischen Einbruchsicherungen sind für Einbrecher ein fast unüberwindbares Hindernis. Die Magnetkontakte lassen sich auch auf Fenster sowie Balkon- bzw. Terrassentüren anwenden. Je nach Größe und Schnitt der Wohnung ist es empfehlenswert nicht nur im Eingangsbereich einen Bewegungsmelder zu platzieren, sondern in der Wohnung zu verteilen. Achten Sie hierbei auf Räume mit Zugangsmöglichkeiten von außen wie z.B. Fenster oder Terassentüren. Im Badezimmer sollten Sie keine Bewegungsmelder platzieren.

Wichtig bei der Alarmanlage ist, dass diese im Falle eines Einbruchs nicht einfach nur per SMS eine Nachricht an Ihr Handy sendet, sondern im Optimalfall auch eine Leitstelle informiert wird. Dadurch kann der Alarm ohne Verzögerung von Profis bearbeitet werden und somit an einen Wachdienst oder die örtliche Polizei weitergeleitet werden. Die Kosten für die Aufschaltung der Alarmanlage ist in der Regel wesentlich günstiger als ein üblicher Handyvertrag. Professionelle Alarmanlagen sind oft mit viel Verkabelungsaufwand verbunden. Wenn Sie diesen Aufwand umgehen wollen, bietet eine Funkalarmanlage eine perfekte Alternative. Mittlerweile sind auch die Funkalarmanlagen zertifiziert und bieten in Sachen Zeit- und Kostenaufwand einen erheblichen Vorteil.

Weitere Information über Alarmanlagen finden Sie auf unserer Seite unter Einbruchmeldeanlagen

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